Dienstag, 10. September 2013

Herbstgeschichten 1 – Der Findling

Der Herbst ist diese Woche endgültig eingezogen. Da wir Luxusdoggen rassespezifisch ein wenig wasserscheu sind, hat Regenwetter nicht wirklich etwas für sich. Aber der Herbst ist dennoch eine schöne Zeit für uns. Denn unsere Mami hat uns alle im Herbst als Welpen gefunden und nach Hause gebracht; Luca im September, mich Lilly, im Oktober und unser gelbes Dusselchen Leo im November. So ist es natürlich eine unserer Lieblingsbeschäftigungen im Herbst zusammen bei Kerzenschein auf der Couch zu kuscheln und Mami aufzufordern uns die Geschichten zu erzählen wie sie uns gefunden hat. Wie immer hat hier der Luca seine Nase vorn und darf als erster mit Mami erzählen (wie er schon wieder unnötiger Weise bemerkt ist er: a) der Älteste, beste und einzigartige Luca, und b) kommt der Monat September vor Oktober und November). 
Also hier für Euch Lucas Findelgeschichte:


Die nächste Gischt Wasser schlug Wellen auf meiner Windschutzscheibe. Quietschend in Protest kämpften die Scheibenwischer gegen die sintflutartigen Wassermengen an. Schemenhaft in der Dämmerung vor mir tauchte ein Lastwagen auf, der mir die Gischt direkt auf das Auto spülte. Meine klammen Finger umklammerten krampfhaft das Lenkrad während ich angestrengt durch den dichten Vorhang von Regen blinzelte um ja das Schild für einen Rastplatz nicht zu verpassen. Die stechenden Schmerzen in meinem Bauch verursachten mir Übelkeit. Ich hätte heute zu Hause bleiben sollen. Ich hasse weite unbekannte Strecken auf der Autobahn zu fahren, aber noch mehr hasse ich es bei schlechtem Wetter unterwegs zu sein. Wenn nicht bald eine Abfahrt auftauchte müsste ich entweder von dem Standstreifen Gebrauch machen, oder die nächsten drei Stunden der Heimfahrt in äußerster Peinlichkeit verbringen. Kalter Schweiß stand mir auf der Stirn und ich sandte ein Stoßgebet gen Himmel.

Da, endlich! Nächster Parkplatz 1000 m. Erleichtert atmete ich auf und zählte die Meter bis zur Abfahrt. Schnell schaltete ich meinen Blinker ein, die Abfahrt lag direkt vor mir. Sie führte in eine kompakte Schwärze die nur von den Reflektionen meiner Scheinwerfer auf die dicht fallenden Regentropfen durchbrochen wurde. Endlich tauchte der schattenhafte Umriss eines Gebäudes auf. Ich steuerte darauf zu, fand einen Parkplatz und stellte das Auto ab. Trotz meiner drängenden Not sah ich mich um bevor ich aus dem Wagen stieg. Mutterseelen alleine auf einem Autobahnparkplatz in der Finsternis zu sein ist unheimlich genug. Da ich keine andere Wahl hatte, stieg ich aus dem Auto aus, umklammerte meine Handtasche und rannte durch den peitschenden Regen auf die Toiletten zu. In dem blassen Schein einer einzigen Straßenlampe sah ich die Türe für die Damentoilette. 


Drinnen war es noch dunkler als draußen. Hektisch suchte ich die kalten Wände nach einem Lichtschalter ab, konnte in meiner Panik aber keinen finden. Ein heftiger Krampf in meinen Eingeweiden zwang mich zur Aufgabe. Ich tastete mich zur Toilettentür vor, wer weiß, vielleicht war es besser wenn ich nicht sah wo ich mich befand. Während ich da in der Kälte saß gingen mir irre Bilder von allen Gruselfilmen durch den Kopf, die ich je gesehen hatte. Da ich eine blühende Phantasie habe, die in solchen Situationen ein perverses Eigenleben entwickelt, hatte ich mich in kürzester Zeit selber in Angst und Schrecken versetzt. Endlich fertig wollte ich nur noch schnell in die warme Sicherheit meines Autos. Ich hastete nach draußen, wo mich sofort ein heftiger Schwall Regen empfing. Ich duckte mich und wollte gerade zu meinem Auto rennen, als hinter mir ein schauriges Winseln ertönte. Ich gefror während sich mir die Nackenhaare sträubten. Ich flog herum um die Ursache dieses Geräusches zu erkunden. Im tiefen Schatten des Gebäudes war nichts zu erkennen. Sofort schaltete sich mein Selbsterhaltungstrieb ein und befahl mir mich schleunigst in mein Auto zu flüchten. Mit einer Hand hielt ich meine Handtasche an mich gedrückt während die andere meine Autoschlüssel umklammerte.

Da, da war es wieder. Etwas schwächer und kläglicher, aber eindeutig ein Winseln. Was sollte ich machen? Ignorieren, oder mir ein Herz fassen und sehen ob jemand meine Hilfe benötigte?
Widerstrebend bewegte ich mich auf das Geräusch zu. Etwas bewegte sich im Dunkeln nahe dem Boden. Wieder erklang das Winseln. Oh je, ein kleines schwarzes Etwas. War es verwundetet? Ich kniete mich schnell hin und ergriff es. Es war klatschnass und zitterte am ganzen Leib als ich es hoch hob. Eine feuchte Schnauze schob sich mir entgegen und stieß abermals ein herzzerreißendes Wimmern aus. Ich eilte mit meiner bebenden Fracht zurück zu meinem Auto. Schnell öffnete ich meine Fahrertür und schob das kleine Bündel auf den Beifahrersitz. Von meinem Rücksitz griff ich nach einer Wolldecke um das Kleine abzutrocknen. Unter dem schwachen Licht meines Autos betrachtete ich meinen Fund. Vier riesige Pfoten, ein kleiner nasser schwarzer Körper, übergroße Ohren die bis auf den Sitz hingen und eine kleine schwarze Schnauze die immer noch leise maunzte. Wer in Gottes Namen war so bescheuert einen Bassetthund mit einem Labrador zu kreuzen? Vorsichtig trocknete ich den kleinen Burschen ab. Dabei murmelte ich die Fragen die ich mir stellte beruhigend vor mich hin. „Wo kommst du denn her? Wer hat denn dich hier gelassen? Oh, du armer Kleiner, komm wir sehen mal nach ob dir etwas weh tut. Komm habe keine Angst mein Kleiner.“ Ich suchte seinen kleinen Körper systematisch nach Verletzungen ab, aber außer einer Unterkühlung schien der kleine Kerl in Ordnung zu sein. Bei meiner Untersuchung stockte ich auf einmal. Der Kleine hatte zwei weiße kleine Zehen an der linken Hinterpfote, schnell sah ich auf seine Brust. Dort prangte ein runder weißer Fleck. Jetzt lief es mir kalt den Rücken herunter.

Er hatte die gleiche farbliche Markierung wie mein geliebter Trouble der 10 Tage zuvor von einem Auto überfahren wurde und dessen Verlust ich noch nicht überwunden hatte. Was sind die Chancen einen Welpen zu finden, der die gleiche Farbgebung hatte wie der Hund, den man 10 Tage vorher verloren hatte? Der Kleine sah mich jetzt ganz ruhig aus seinen schwarzen Knopfaugen an. Seine Öhrchen hingen schlapp herunter. Ich bot ihm meine offene Handfläche an. Er schnüffelte kurz an meiner Hand und legte dann schwer sein Köpfchen in meine Hand. Das war eine Geste die mein Trouble unzählige Male gemacht hatte. Heiße Tränen stiegen mir in die Augen. Ich wurde von meinen Gefühlen überwältigt. Hatte ich ihn wieder gefunden? War er in Gestalt dieses kleinen Kerlchens zu mir zurückgekehrt? Ich nahm das Hundebaby hoch in meine Arme und vergrub mein Gesicht in sein weiches Fell. Ich inhalierte seinen Babygeruch und ein unbändiger Wunsch diesen Kleinen vor allen Misslichkeiten des Lebens zu beschützen wuchs in mir. Der Kleine steckte seine Schnauze in mein Haar und schnüffelte befriedigt an meinem Ohr. Mit einem tiefen Seufzer entspannte sich das Tier und rollte sich auf meinem Schoss zusammen.

Eigentlich kann ich mich nicht mehr genau erinnern daran wie Mami mich gefunden hat. Aber ich habe schon oft davon geträumt, meistens wenn es kalt draußen ist und der Regen gegen die Fensterscheiben peitscht. Ich habe bis heute eine tiefe Abneigung gegen kalte regnerische Nächte und keiner, aber auch keiner bringt mich dazu in solchen Nächten nach draußen zu gehen außer Mami geht mit und bleibt dicht an meiner Seite. Ich will ja nie wieder verloren gehen. Es ist wirklich meine größte Angst Mami zu verlieren, deshalb folge ich ihr ja auch auf Schritt und Tritt. Mami nennt mich immer ihren Schatten.

Ich versicherte mich dass der Kleine ruhig schlief und stopfte die Wolldecke um ihn herum fest. Der Kleine seufzte zufrieden im Schlaf und ich fuhr los. Die nächsten drei Stunden auf der Autobahn vergingen wie im Flug. Meine Gedanken kreisten ständig um mein Findelkind, der Situation in der ich ihn gefunden hatte und die Bedeutung dieses Fundes in meinem Leben. Denn mir war jetzt schon klar dass ich dieses kleine Bündel behalten würde. Ich schätzte den Welpen so um die 5 –6 Wochen alt und wunderte mich welcher Mensch es über das Herz bringen konnte so einen kleinen Burschen auszusetzen.

Leider fand Mami nie heraus wer mich da so verstoßen hatte. Sie vermutet dass irgendein Vermehrer mich loswerden wollte. Ich kann mich auch nicht erinnern wo ich her komme, aber ich mag keine Keller und betrete diese nie freiwillig. Außerdem brauche ich täglich meine Nuckeldecke oder mein Nuckeltier, unser Tierarzt meinte das wäre ganz normal für Hunde die zu früh von der Mutterhündin genommen werden. Deshalb dürfen der gelbe Dussel und die weiße Zicke mich auch nicht auslachen wenn ich nuckele.

Konnte es wirklich Schicksal sein das mir dieses Hundekind bescherte? Wie würde meine Hündin Sophie reagieren? Sophie trauerte noch sehr um ihren Welpen Trouble. War es wirklich erst etwas mehr als ein Jahr als Trouble noch so klein war? Ein Gedanke jagte den anderen. Zwischendurch legte ich immer wieder meine Hand auf den Kleinen um ihn zu streicheln und zu sehen ob es ihm noch gut ging. Er schlief bombenfest, wahrscheinlich aus Erschöpfung.

Doch an die Geborgenheit in Mamis Schoss erinnere ich mich noch gut. Als Welpe lag ich dort sehr viel. Ich versuche heute immer noch ganz auf ihren Schoss zu krabbeln, aber irgendwie ist der eingelaufen. Bequem passen noch entweder Kopf oder Popo drauf, aber beides kriege ich nicht mehr hin.



Ich fuhr die ganze Zeit auf Autopilot und war etwas verwundert als ich schon zu Hause ankam und das Auto vor der Garage parkte. Sofort rührte sich der Kleine und wachte auf. Ich nahm ihn vorsichtig mit seiner Decke hoch. „Jetzt sind wir zu Hause mein Kleiner. Gleich bekommst du etwas Feines zu fressen und lernst den Rest der Familie kennen.“ Ich trug ihn ins Haus. Meine Freundin saß mit meiner Tochter Athena und deren Freund in der Küche. Athena sprang auf als sie das Hundebaby in meinen Armen sah und schaute ihn mit großen Augen an. „Och ist der süß! Mami wo hast du denn den her?“ Ich setzte den Kleinen auf dem Küchenboden ab. Er lief sofort zitternd unter den Küchentisch um sich zu verstecken. Athena krabbelt hinterher um ihn zu beruhigen. Sophie kam und begrüßte mich. Dann schnupperte sie kurz an dem Kleinen, schaute mich vorwurfsvoll an und trollte sich ins Wohnzimmer. Sie beschloss mich mit Nichtachtung zu strafen. Was fiel mir auch ein so kurz nach ihrem geliebten Troubles Tod ein neues Baby nach Hause zu schleppen.

Gott sei Dank hat sich Sophies Nichtachtung schnell gelegt. Ich bin ja auch so ein süßes Kerlchen das mich alle gleich lieb haben. Sophie hat mich gleich am nächsten Tag als Pflegewelpen adoptiert und war mir eine sehr liebevolle Hundemutter.

Meine jüngste Tochter Antigone kam aus ihrem Zimmer um ebenfalls den neuen Zuwachs zu begrüßen. Natürlich musste ich für alle die Geschichte des Fundes noch einmal ganz genau erzählen. Sofort begann die Familie ebenfalls zu spekulieren wie der Kleine wohl an die Autobahnraststätte geraten sei. Der Kleine inzwischen mutiger, fing an die Küche auszukundschaften und alles genau zu beschnüffeln.

Natürlich habe ich gleich mein neues Revier erschnüffelt. Besonders gut roch so ein riesiges weißes Ding in der Ecke. Mami nennt das Ding Kühlschrank und heute weiß ich das da unsere Leckerchen drin sind.

Wir versuchten eine Rasse zu definieren. Er sah ein wenig wie ein Bluthund aus, da seine Ohren übergroß für den kleinen Kopf wahren und seine Unterlider etwas herunter hingen, sodass man das Rote in seinen Augen sehen konnte. Seine Schnauze war kantig, und seine Stirne in tiefe Denkerfalten gehüllt. Seine Beine waren sehr stämmig mit sehr großen Pfoten. Klein würde dieser Welpe sicher nicht bleiben. Sein seidiges Fell war kurzhaarig und tiefschwarz.

Haha, Mami war komplett ahnungslos. Die hatte noch nie im Leben einen Doggenwelpen gesehen. Wenn die damals gewusst hätte was ich ihr alles in den nächsten Jahren noch beibringen würde. Ich habe ihr gezeigt wie toll Deutsche Doggen sind, da ich natürlich die beste und schönste Dogge aller Zeiten bin.



Im hellen Küchenlicht bemerkten wir ein paar kleine Abschürfungen an Beinen und Bauch die wir gleich mit einer Wundheilsalbe versorgten. Wir boten dem kleinen Hund etwas Wasser und Trockenfutter an, das er gierig annahm. Während er fraß überlegten wir uns schon einen Namen für ihn. Aber hier gingen die Geschmäcker weit auseinander.
Undine schlug sehr viele Namen vor, aber nur einer ihrer Vorschläge gefiel allen: Luca. Wir boten uns trotzdem noch Bedenkzeit aus, auch weil die ganze Familie noch nicht zusammen war. Meine älteste Tochter Antoinette war nicht zu Hause und würde erst morgen wieder da sein. Athena nahm den Kleinen mit in den Garten um sein Geschäft zu machen. Meine Freundin musste sich verabschieden und bald war ich alleine mit meinem Hundebaby. Ich schnappte mir den Kleinen und ging ins Bett. Nach so einem traumatischen Erlebnis sollte der Kleine nicht noch alleine schlafen müssen. Er legte sich vertrauensvoll in meine Arme. Seine Schnauze grub sich unter meine Haare in meine Halsbeuge, wo er zufrieden schmatzte. Ich streichelte seinen warmen, zarten, rosa Babybauch. Ich dachte an Trouble und jetzt an den Kleinen. Wieder wie auch in den vergangenen Nächten stiegen mir die Tränen in die Augen, aber diesmal waren es auch Tränen des Glücks.



Ich habe Mami wieder glücklich gemacht. Und auch heute machen Mami und ich uns immer glücklich. Am Liebsten sind wir die ganze Zeit zusammen. Wenn Mami arbeiten gehen muss sind wir immer traurig weil ich nicht mit darf. Aber dafür weiche ich nicht von Mamis Seite wenn sie zu Hause ist. Die Zicke und der Dussel sind manchmal eifersüchtig, aber die dürfen ja auch kuscheln kommen, und wir spielen oft Dane Train. Das ist ein ganz tolles Spiel da laufen wir den ganzen Tag Mami alle zu dritt hinterher. Da freut sie sich immer ganz dolle und seufzt ganz tief vor Glück.
Tja, wenn es nach mir gegangen wäre hätte die Geschichte hier jetzt ein Ende. Aber da kamen ja dann später noch das Dusselchen und das Zickentier. Das Dusselchen kam zwar ein Jahr später im November und die Zicke vier Jahre später im Oktober, aber da Mami wohl eher nach Monaten als Alter erzählt dürft ihr Euch auf die Zickengeschichte im Oktober freuen. Passt sowieso besser für die Hexe da ist nämlich auch Halloween.
Einen dicken Schlabbergruss

Euer Luca

Sonntag, 23. Juni 2013

Der Goldene Wind

Es gibt Momente im Leben wo sehr persönliche und delikate Angelegenheiten in das raue Licht der Öffentlichkeit gezerrt werden und eine gestandener Doggerich solche Peinlichkeiten erdulden muss dass für Frauchen und Tierärzte ein Fremdschämgebot von Nöten wäre.

Wie so oft, fing eigentlich alles ganz harmlos an. Unsere Mami freute sich mal wieder auf Ihren Tag, sie nennt ihn Muttertag, irgendwie denkt sie immer das an diesem Tag dann alle ganz lieb zu ihr sein sollten. Ehrlich gesagt entzieht sich mir die Bedeutung für diesen sogenannten Muttertag, erstens ist Mami immer Mami und zwar von uns Doggen und den komischen Hautschwestern, und zweitens sind wir jeden Tag lieb zu ihr. Ich knutsche sie doch schon mehrmals täglich ab, sicher wäre hier noch eine Steigerung möglich, aber dann beklagt sie sich wieder dass sie ganz vollgesabbert ist und ihre Brille klebt. Aber ich schweife ab, eigentlich ganz natürlich bei einem Philosophen wie mir den die mindeste Kleinigkeit eines verschobenen Teppichfransens dazu veranlasst in tiefe Mediation zu fallen und die Transaktion der Verschiebung unserer Wirklichkeit in Bezug auf Zeit und Raum genauer zu analysieren.

Eigentlich ist uns Muttertag völlig schnuppe, für uns zählt nur das Mami volle ganze vier Tage frei hat um sich nur um uns zu kümmern. Aber irgendwie stellte die sich das diesmal etwas anders vor. Wirklich beunruhigend, anstatt nur mit uns zu kuscheln, spazieren zu gehen, uns Kekse zu backen und uns bei den Löchern buddeln im Garten zu zugucken verfiel sie in einen ungewöhnlichen Aktionismus. 

Freitags morgen wurden wir ganz unzeremoniell des Hauses verwiesen und in den Garten geschickt. Eine absolute Ungeheuerlichkeit zu erwarten dass wir unsere edlen Glieder für mehrere Stunden auf Gras betten sollten. Prompt traten wir in einen Steh-streik vor der verschlossenen Tür an. 

Nur die Harten kommen in den Garten

Weder aufmunterndes Bellen, noch den einen oder anderen diskreten Kratzer an der Tür veranlasste sie uns wieder in unsere Domäne zu lassen. Gefühlte drei Stunden ließ sie uns im Garten stehen wie begossene Pudel, ähm Doggen. Der gelbe Dussel verstand die Welt nicht mehr und glaubte das er jetzt für immer von Sofa, Bett und Guten-Nachtleckeries verbannt sei, Lilly wurde gleich hysterisch und fing vorsichtshalber an lauthals zu weinen, nur ich wahrte mit doch sehr gekränkten Gefühlen meine Contenance.

Die gemeine Tür von innen
Endlich ließ sie uns wieder in unser Haus. Es roch ganz fürchterlich streng nach den komischen Flaschen unter der Spüle. Jeglicher aromatische Doggenduft war überlagert mit diesem beißenden Gestank. Sie war bester Laune und ignorierte einfach unsere Fassungslosigkeit und verwies uns auf eine Matratze auf dem Boden.

Schreck lass nach
Kennt ihr den Moment wo man denkt man ist im falschen Film und alles kommt zu einem kreischenden Halt im Kopf-Kino und man ist auf eine Singularität fokussiert die auf einmal die ganze Wahrnehmung beansprucht? Da war es, eine riesige Matratze die den ganzen Wohnzimmerteppich einnahm. Sie roch komisch neu, hatte aber unsere Decken aufgelegt. Auf einmal stieg mir frischer Ledergeruch in die Nase. Schnell ortete ich die Quelle, da am Platz unserer heiß gehassten alten Sofa standen zwei neue Exemplare aus Leder. In Sekundenschnelle entschied ich mich für das linke Sofa um es für immer als mein Eigentum zu branden. Ein gewaltiger Satz auf die Sofa, eine Drehung und… nein, das durfte doch nicht wahr sein, ich musste einfach darauf passen, schnell machte ich mich kleiner, so klein wie es ging, aber egal was ich versuchte meine Beine hingen einfach über die Sitzfläche hinaus. Habe ich schon mal erwähnt dass unser Frauchen die welt-schlechteste Sofaeinkäuferin ist?

Da kauft sie zwei Ledersofas mit Sessel und wir passen nicht darauf. Kann es eigentlich noch schlimmer in einem Doggenleben kommen? Ja, es kann. Ohne großen Schnick und Schnack wurde ich vom Sofa komplementiert und mit den anderen beiden glücklosen Doggen auf die große Matratze auf dem Boden verwiesen. So jetzt ist es also so weit. Wir sind am Tiefpunkt unserer Existenz angelangt. Wir sind nun sofalose Doggen. Wie konnte sie uns das nur antun? Sie beteuert uns jeden Tag ihre Liebe und dann sticht sie mit dem Dolch der Treulosigkeit uns mitten ins Herz der Doggenseele.

Wie zu erwarten konnten die weiße Zicke und der gelbe Dussel nichts mit meiner bodenlosen Verzweiflung anfangen, sind sie doch weit in ihrer mentalen Agilität beschränkt und einfältig genug sich über eine dicke Matratze auf dem Boden zu freuen und sich prompt darauf zu aalen um dann kommentarlos einzupennen.

Sofasaboteure

Ohne sie auch nur mit einem Blick zu würdigen ging ich nach oben in mein Bett. Tief verstört über die Ereignisse des Tages und wie ich wohl so eine Infamie verdiene lag ich den Rest des Abends in meinem Bett. Mehrmals versuchte Mami mich nach unten zu locken, aber ich gab ihr einfach die kalte Schulter. Niemals hatte sie mich mehr gekränkt. Meine Doggenseele war in ihrem Fundament erschüttert. Schätze ich doch das allabendliche Kuscheln mit Mami auf dem Sofa als das höchste Gut meines Daseins und nahm an ihr ginge es genauso. Jetzt musste ich eine grausame Zukunft erwägen in der ich wohl neben ihr nicht länger erwünscht bin.

Am nächsten Tag hatten wir den Salat. Meine doch so sensible Konstitution wurde durch meinen depressiven Gemütszustand schwer angeschlagen. Meine empfindliche Verdauung kam komplett durcheinander und ich bekam schlimme Bauchschmerzen. Ich musste zittern, wollte nichts mehr fressen und konnte mich auch nicht im Garten erleichtern. Mami verfiel sofort in Panik und faselte was von Magendrehung und packte mich ins Auto. In ihrer Kopflosigkeit fuhr sie morgens um 7 Uhr los. Nach einer halben Stunde waren wir in der Tierklinik angekommen, nur um heraus zu finden das diese erst 8:30 Uhr öffnet. So liefen wir ein bisschen auf und ab und Mami bete inständig ein komisches Mantra: „Lieber Gott, mach das er kackt und er kann so lange auf der Sofa liegen wie er will.“ Aber ich verspürte nicht den geringsten Drang ihrer inbrünstigen Bitte Folge zu leisten, mein Leib zwackte ordentlich und fühlte sich sehr voll und fest an.

Sobald die Klinik öffnete meldeten wir uns an und warteten auf den Doktor. Dieser kam erst über eine Stunde später, Mami war super nervös, schaute mir ständig ins Maul, drückte an meinem Zahnfleisch herum, und legte ihr Ohr an meinen Bauch. Darin gurgelte es ganz schön. Wenigstens musste ich nicht Brechen und auch nicht würgen. Sie überprüfte ständig meinen Bauchumfang um sicher zu gehen dass sich dieser nicht aufgebläht hatte. So wie Frauchen sich anstellte, bin ich ihr vielleicht doch noch ein bisschen wichtiger als das doofe neue Sofa. Auf jeden Fall war ich froh sie an meiner Seite zu haben.
Endlich durften wir ins Sprechzimmer, Mami erzählte dem Arzt sofort was mich plagte. Zum Glück kannte ich diesen Doktor schon; der ist was Doktoren an geht ganz passabel. Er untersuchte mich eingehend und hörte meinen Bauch und Herz ab. Dann fragte er was ich wiege.

Wer bitteschön fragt denn bei einem so tollen stattlichen Doggenrüden wie mir nach dem Gewicht? Wieso konnte der nicht sehen dass ich mit meiner formidablen und stolzen Figur das absolute Doggenrüdenidealgewicht habe? Ich sage es euch, immer diese Doggennichtsahner…

Das Wartezimmer war jetzt schon proppenvoll und ich musste mich der Peinlichkeit unterziehen in aller Öffentlichkeit gewogen zu werden. Stellt euch doch mal vor, ihr geht zum Arzt und werdet dann im Wartezimmer vor allen anderen gewogen…

Nichts half, Frauchen bugsierte mich auf die Waage. Und da kam auch schon der ungläubige laute Ausruf meines doch sehr blonden Frauchens „93 Kilo?! Die Waage muss kaputt sein.“ Also wieder runter von der Waage, Waage aus machen, Waage wieder einschalten, Waage neu tarieren, wieder auf Waage aufsteigen, wieder ein ungläubiger lauter Ausruf „93 kg das gibt es doch nicht.“ Danke Frauchen, jetzt haben es alle mitbekommen. Aber sie war noch nicht fertig, sie kann noch peinlicher. Sie fragte die Wartenden ob jemand das genaue Gewicht seines Hundes kenne. Eine Dame meldete sich mit einer sehr schlanken Galgo Hündin (so ein Klappergestell mit Fell). Sie stellte das Skelett auf die Waage, die Waage gab an 18 kg. Die Dame stellte sehr selbstzufrieden fest dass die Waage in Ordnung sei, und sie doch selber sehr bemüht sei ihren Hund der Gesundheit wegen schlank zu halten, aber mit einem hämischen Blick auf Frauchen und mich meinte sie noch manche wären ja sehr gute Futterverwerter. So jetzt hatte es die Dame geschafft, Mami bekam wieder leicht rosige bis feuerrote Wangen und stapfte mit mir zurück ins Sprechzimmer und knallte die Tür hinter uns zu.

Drinnen gab sie mit gepressten Lippen mein Gewicht an. Der Arzt machte ein besorgtes Gesicht und meinte sie sollte mich vielleicht jetzt in meinen Seniorjahren etwas leichter halten. Wie bitte? Da habe ich mich wohl verhört, ich bin noch nicht alt, eine graue Schnauze macht noch lange keinen Senior. Ich bin mit meinen 8 Jahren in den besten Jahren und sehr vital, vielen Dank für die Nachfrage. Und dieser Möchtegern-Doggenarzt kann es sich bitteschön sparen und aufhören mein Frauchen voll zu schwafeln um ihr zu suggerieren mein Futter zu kürzen. Die ist eh so einfach zu verunsichern nachher nimmt die sich diesen Quatsch noch zu Herzen.

Wer jetzt meint wir hätten genug für diesen Tag gelitten irrt sich gewaltig. Weiter ging die Misere. Als Erstes wurde ich geröntgt. Die stopften Mami in so eine komische blaue Schürze die glatt für ein Michelin Männchen Kostüm durchgehen könnte und führten uns in einen abgedunkelten Raum. Dort standen ein hoher Tisch und so eine komische Apparatur. Außer dem Doktor kamen noch zwei andere Frauen mit, die eine fragte Mami ob ich einen Maulkorb benötige. Wie bitte, einen Maulkorb? Braucht die Dame vielleicht eine Brille das sie mir mein edles Gemüt nicht ansieht? Sind das alle Hundebanausen hier? Da fällt mir nur noch der Spruch von George Bernhard Shaw ein: „Vielleicht stünde es besser um die Welt, wenn die Menschen Maulkörbe und die Hunde Gesetze bekämen.“ Gott sei Dank, verneinte Frauchen die Frage. Dann hoben sie mich gemeinsam auf den Tisch und ich versuchte mich so leicht wie möglich zu machen, sonst kommt da jemand noch auf die irrsinnige Idee mir eine Diät zu empfehlen nur weil sie körperlich meiner imposanten Figur nicht gewachsen sind.

Ich legte mich auf die Seite und die Sprechstundenhilfen zogen an meinen Beinen herum um mich festzuhalten. Missmutig grummelnd über so viel Unverstand wollte ich gerade wieder aufstehen und denen mal so richtig den Marsch blasen, als Frauchen eingriff und in sehr pikierter Stimme verlauten ließ das ein Festhalten unnötig sei. Die brauchten tatsächlich drei verschiedene Bilder um meinen Bauch der Länge nach zu röntgen. Danach machte der Doktor noch einen Ultraschall da er sicher gehen wollte das nicht irgendwas in meinem Bauch fest steckt. Warum wärmen die eigentlich das Gel nicht vorher an? Das eiskalte Zeug ist äußerst widerlich. Nachdem ich das überstanden hatte kam das Urteil. Der Arzt meinte ich hätte zu viel Luft im Bauch und mein Darm wäre um das Dreifache aufgebläht, aber wenigstens wäre mein Magen nicht betroffen.

Der Doktor wollte wissen was ich zuletzt aß und ob ich Stress hatte. Ich möchte wetten Frauchen gibt die Sofageschichte nicht zu. Und Tatsache, sehr diplomatisch erzählte sie dem Doktor dass sie gestern umgeräumt habe. Klar umgeräumt, vom Sofa hat sich mich verbannt die treulose Tomate. Wir wurden in ein anderes Zimmer geführt, und was lag da? Nein, nicht schon wieder so eine doofe Matratze, und die miefte auch noch. Ich musste mich darauf setzen und eine Sprechstundenhilfe legte mir einen Eingang für Infusionen. Sie befestigte einen ganz langen Schlauch an der Nadel in meinem Bein. Bald kribbelte es da sehr kühl. Die Matratze roch so heftig das ich mich da unmöglich hinlegen konnte. So drehte ich und wendete mich während Mami schimpfend aufpasste das ich mir nicht unversehens den Schlauch aus dem Bein riss.

Ich löste dann das Problem in dem ich mich einfach auf ihren Schoss setzte. Zugegeben der Stuhl ächzte ein wenig unter der Last, Zeit das Frauchen mal ein wenig abnimmt, aber noch passte es ja. Irgendwie fand Frauchen das nicht so prickelnd und versuchte mich immer wieder auf die Matratze zu bugsieren. Wie so oft, ist sie ein wenig schwer von Begriff, wenn eine Matratze daran schuld ist das es mir nicht gut ging, dann ist das wohl für jeden außer meinem blonden Frauchen wohl klar das eine andere Matratze nicht der Heilung dienlich sein kann. Also bugsierte ich sie auf die Matratze und setze mich dann bequem auf ihren Schoss  Das Zimmer in dem wir saßen war recht eng und klein. Ein kleines Fenster, ein Waschbecken, ein Stuhl, die doofe Matratze und das war es.

Die Medizin fing an zu wirken, ich döste vor mich hin und ab und zu löste sich äußerst befriedigend ein kleiner Wind. Das einzig Störende waren Frauchens Gestöhne und einsetzende Schnappatmung. Da ich aber doch recht müde war von der ganzen Aufregung ignorierte ich ihre Befindlichkeiten (man soll ja so ein Benehmen nicht noch bestärken) und forderte sie freundlich auf mir den Bauch zu kraulen um sie abzulenken. Die nächsten Stunden verbrachten wir in völliger Ruhe und Harmonie. Ich lag gestreckt auf Frauchen brach hier und da ein bisschen Wind und döste und sie übte sich in der ehrenhaften Disziplin des Geduldhabens. Zwischendurch bestand sie leider darauf ihre eingeschlafenen Beine zu wecken, und ihren Kopf aus dem Fenster zu halten, aber man ist ja als Blondenführhund schon so einige Eskapaden gewöhnt, so ließ ich sie gewähren.

Nach ein paar Stunden kam der Doktor zur Visite. Er erkundigte sich nach meinem Befinden während er diskret seine Nase im Revers seines Kittels vergrub und riet Frauchen mich über Nacht zur Beobachtung in der Tierklinik zu lassen. Alarmiert sprang ich hoch und versuchte mich dieses lästigen Doktors zu entledigen indem ich ihn aus der Tür drängte. Der kann lange warten bevor ich mich bereit erkläre ohne meine Mami irgendwo zu bleiben. Ich würde ja vor lauter Sorge um sie kein Auge zu machen. Sie ist doch völlig hilflos ohne meine Führung. Nachher verirrt sie sich wieder auf der Toilette, weil keiner da ist um sie wieder heraus zu führen. Und auf den gelben Dussel und die weiße Zicke ist einfach diesbezüglich kein Verlass. Die denken sogar Frauchen geht gerne alleine auf die Toilette. Und dabei braucht sich mich da ganz dringend, wer sonst würde ihr dort an diesem einsamen Ort beistehen?

Endlich setzen Frauchens Überlebensinstinkte ein und sie weigerte sich mich in der Klinik zu lassen. Der Arzt gab zu bedenken dass ich über Nacht noch mehrere Infusionen benötige. Das machte Frauchen ein wenig Angst, aber tapfer erklärte sie sich bereit mir die Infusionen zu verabreichen wenn sie bloß nicht von mir getrennt würde. Als der Doktor aussah als wollte er sich das noch mal überlegen ging ich aus wachsender Panik zur Giftgasattacke über und pupste so laut und heftig das der liebe Tierarzt schleunigst die Flucht ergriff. Wir waren gerettet. Frauchen war zwar auch etwas grün im Gesicht, aber da sie ja bei drei Doggen schon etwas Übung hat besonders stinkende Fürze wegzustecken war sie wenigstens noch in der Lage einen Fuß vor den anderen zu setzen und mich und sie in unserer Auto zu retten.

Erst mal Zuhause wurden wir ausgiebig begrüßt und mein Infusionseingang ausreichend bewundert. Der gelbe Dussel hat zwar nicht kapiert warum da Flüssigkeit in das Bein geleitet wird wenn man das genauso gut trinken könnte und Lilly war sowieso nur eifersüchtig weil Frauchen den ganzen Tag mit mir alleine unterwegs war. Noch eifersüchtiger war Lilly dann als Mami mir eine Krankenstätte auf dem neuen Ledersofa einrichtete mit kuschliger Decke und sie schob den Ottoman vor das Sofa sodass auch meine Pfoten nicht über den Rand hingen. Papa musste dann provisorisch einen Nagel in die Wand hauen wo Mami die Infusionsflasche aufhängen konnte und dann setze sie sich neben mich und ich durfte meinen Kopf ihr in den Schoss legen. Hach, da ging es mir schon viel besser. Genüsslich drehte ich mich auf den Rücken sodass Frauchen besser die Wärmflasche auf meinem Bauch platzieren konnte.
Damit Mami nicht einschläft und verpasst wenn eine Flasche fertig durchgelaufen ist hat sie brav an unseren Hundepullis weitergestrickt. Das leise Klicken der Nadeln und das sanfte Gedudel vom Fernsehen machten mich ganz schnell müde und ich schlief ein. Nur komischerweise machte Frauchen einen See aus Kerzen und Räucherstäbchen an. Na, wahrscheinlich braucht sie das um zu meditieren und mir neue Energie zu zuführen. Aber diese neue Schnappatmung ist wirklich nervig und scheinbar auch ansteckend da Herrchen auch damit angefangen hat. Wenn es mir besser geht muss ich wirklich mal mit diesen beiden zum Menschenarzt.

Gegen Morgen wachte ich alleine auf dem Sofa auf. Meine Flaschen waren wohl alle durch. Frauchen lag auf der Matratze auf dem Boden zwischen den Dussel und die Zicke gekuschelt. Eigentlich ist sie ja ganz süß wenn sie schläft. Alles Gute zum Muttertag Frauchen.


Ein kleiner Nachtrag, wie zu erwarten ging es mir am nächsten Tag wieder prächtig. Frauchen schien etwas malade und riss ständig alle Fenster auf. Natürlich liege ich nach wie vor auf meinem neuen Ledersofa, dank des fixierten Ottomans passe ich da jetzt auch richtig gut darauf. 

Mein neues Sofa
Und das Beste daran ist, das ich es nur noch mit Frauchen teile denn der Dussel macht seinem Namen mal wieder richtig Ehre und bevorzugt die neue Matratze auf dem Boden. Komischerweise liegt da Lilly auch sehr gerne, ich dachte die wäre etwas heller als der Dussel, aber so kann man sich täuschen (naja, zugegeben so mies ist die blöde Matratze auch wieder nicht. Wenn keiner guckt mache ich da zur Not auch ab und zu ein Nickerchen). 

Matratzenflöhe

Nur diese lästige Schnappatmung setzt immer mal wieder bei Mami ein. Zuletzt als sie meine Tierarztrechnung sah. Herrchen meinte nur sehr lapidar das man mit 700 Euro bestimmt auch meine Fürze vergolden könne. Mir gefällt seine Idee irgendwie.

Samstag, 23. März 2013

Tschuess Sophie

Wir mussten gestern unsere liebe Sophie gehen lassen die uns 18 Jahre begleiten durfte. Sie war ein sehr besonderer und sehr geliebter Hund. Sie half uns 5 Kinder, 4 Hunde, 5 Katzen und 1 Kaninchen gross zu ziehen. Sie war einfach immer da, immer lieb und wird uns so sehr fehlen. Viele Freunde und Familie kennen uns nur mit Sophie, es ist sehr leer ohne ihren verschmitzten lieben Blick und ihre immer froehliches Temperament. Wir lieben Dich.